Obi
Hakama
 
 
 
 
 

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Material

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Kleidung

Als Kleidung wird beim Üben der Ende des 19. Jahrhunderts von Jigoro Kano, dem Begründer des Judo, eingeführte Keiko-Gi getragen. Fortgeschrittenere Schüler tragen darüber eine Art Hosenrock, Hakama genannt. Im Gegensatz zu heute, wo in verschiedenen Stilrichtungen Aikidoka erst ab dem 1. Dan einen Hakama tragen, war es früher üblich, dass jeder Aikidoka von Anfang an einen Hakama trug. Diese Veränderung stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Da während dieser Zeit die Stoffe für viele Schüler Morihei Ueshibas zu teuer waren, baten sie bei Ueshiba um Erlaubnis, ohne einen Hakama am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Deshalb ist es in sehr vielen Dojo üblich, dass die Schüler bis zum Erreichen des ersten Dan oder zumindest bis zu einen der höheren Kyu ohne Hakama Aikido üben. Die Farbe des Hakama war ebenfalls unerheblich, wobei heutzutage beim Aikido zumeist schwarze oder dunkelblaue Hakama getragen werden. Weiße Hakama sind jedoch eher unüblich, was wohl auf die mythologisch-religiöse Bedeutung der Farbe weiß in Japan zurückzuführen ist.

Das letzte Wort darüber, ab wann ein Hakama zu tragen ist, liegt bei der jeweiligen Schule oder dem jeweiligen Verband. Das bedeutet ebenfalls, dass der Hakama nicht unbedingt ein Rangabzeichen ist. Die Schülergrade (Kyugrade) werden i. d. R. durch einen weißen Gürtel kenntlich gemacht. Es wird also auf eine optische Unterscheidung in der Graduierung der Mudansha verzichtet. Im Aikido gibt es wenige Stilrichtungen/Verbände, die wiederum eine Unterscheidung durch Gürtelfarben (angelehnt an das System anderer Kampfkünste, wie Judo u.s.w.) eingeführt haben. Diese Systeme sind aber nicht die Regel.

Ausrüstung

Aikidotraining findet größtenteils ohne Waffen/Übungswaffen statt, doch die drei Waffen Bokken, Jo und Tanto, üblicherweise hölzerne Trainingswaffen, spielen dennoch eine wichtige Rolle. Sie werden verwendet, da viele Bewegungen und Techniken im Aikido von Waffentechniken wie z. B. Schwert- oder Stocktechniken abgeleitet sind und dadurch die waffenlosen Bewegungsabläufe selbst besser verstanden und verinnerlicht werden können. Die Bedeutung des Waffentrainings variiert von Stilrichtung zu Stilrichtung.

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