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Kenji Tomiki

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Kenji Tomiki (* 15. März 1900 in Kakunodate, Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein japanischer Aikido-Lehrer und Gründer des Shodokan-Stils, welcher deswegen oft als „Tomiki-Aikido“ bezeichnet wird.

Tomiki war Schüler des Judo-Begründers Jigoro Kano und gehörte später zur ersten Generation von Schülern des Aikido-Gründers Morihei Ueshiba. 1929 vertrat er die Präfektur Miyagi im ersten vor dem Kaiser ausgetragenen Judo-Wettkampf, der im folgenden Jahr zu dem jährlichen stattfinden All Japan Tournament wurde.

Von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Tomiki in Mandschukuo wo er Aikibudo (der alte Name für Aikido) unterrichtete. In 1938 wurde er Assistenz-Professor der Kenkoku-Universität in Mandschukuo. 1942 erlangte er den 8. Dan im Aikido. Nachdem er aus der dreijährigen Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion zurückkehrte, unterrichtete er für viele Jahre sowohl Aikido als auch Judo an der Waseda-Universität. Hier entwickelte Tomiki sein Konzepte bezüglich Kata, Ausbildungsmethoden und eine bestimmte Form des Freistilkampfes (Randori), welcher ihn im Widerspruch zu vielen anderen Aikidostilen setzte. Im Jahre 1964 bekam er vom Kodokan den 8. Dan im Judo verliehen.

1974 gründete er die Japan Aikido Association (JAA), um seine Theorien zu fördern. Bereits 1967 gründetet er in Osaka den Honbu Dojo und nannte seinen Stil Shodokan-Aikido.

Durch zahlreiche Auslandsreisen verbreitete er Shodokan-Aikido auch in den USA, Australien und Europa.

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