Morihei Ueshiba

Kisshomaru Ueshiba

Moriteru Ueshiba
 
 
 

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Koichi Tohei

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Als Kind war Tohei eher schwächlich, so dass sein Vater ihn zum Judo und Zen führte, um seinen Körper zu stärken.

1939 traf er Morihei Ueshiba und begann mit dem Aikido. Er war einer seiner Lieblingsschüler, und wurde - in den Jahren, bevor er von Morihei Ueshiba, zwecks Verbreitung des Aikido, ins Ausland gesandt wurde - Cheftrainer (shihan bucho) im Hombu Dojo, allgemein bezeichnet als Aikikai. Vom Gründer bekam er die bis dahin höchste Auszeichnung - den 9. Dan - verliehen.

Wegen Differenzen mit Kisshomaru Ueshiba, dem Sohn und Nachfolger des Aikido-Begründers, verließ er 1971 den Aikikai und gründete den eigenen Verband Ki no Kenkyukai. Erst nach dem Tod des Gründers wurde ihm - als Anerkennung seiner Arbeit - vom Hombu-Dojo der 10. Dan (der höchst mögliche technische Meister-Grad) zuerkannt. Die von ihm begründete Stilrichtung des Aikido nennt sich Shin-Shin-Toitsu-Aikido - "Aikido in Einheit von Körper und Geist"; häufig wird es auch als Ki-Aikido bezeichnet. Zusätzlich zur Kampfkunst entwickelte er das Shin Shin Toitsu Do (Ki-Training) und eine ans Shiatsu angelehnte Therapieform, Kiatsu, bei der man Ki in den harten Muskel fließen lässt, um ihn weich zu machen.

Er konnte die Einheit von Geist und Körper verständlich machen, indem er die vier Grundprinzipien aufstellte:

Diese vier Grundprinzipien beschreiben alle den selben Zustand, nämlich die Einheit von Geist und Körper. Sie sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man ein Prinzip beachtet, werden alle anderen automatisch auch erfüllt. Missachtet man jedoch eins, missachtet man auch alle anderen.

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